Generalleutnant Richard Satow - Mackensen-Ehrenkreuz 1. u.2. Klasse und Urkunde zum Verbands-Ehrenzeichen

Generalleutnant Richard Satow - Mackensen-Ehrenkreuz 1. u.2. Klasse und Urkunde zum Verbands-Ehrenzeichen.
Mackensen-Ehrenkreuz 1. Kl., vergoldet und emailliert, Hersteller C.H.Arnold/Coburg, an Nadel, bester Zustand.
Mackensen-Ehrenkreuz 2. Kl., Hersteller C.H.Arnold/Coburg, Gravur "Karabiniers Leipzig 2.5.32", an Nadel, sehr guter Zustand.
Truppeninternes Abzeichen Kavallerie Regiment 5: emailliertes, schildförmiges Abzeichen, 12x16mm., an Nadel.
Ehren-Urkunde Badischer Kavallerie-Verband Verbands-Ehrenzeichen 1. Klasse, ausgestellt: Waffenring der deutschen Kavallerie, am 1.Mai 1937.
Grosses Foto mit Mackensen und Satow.

Eintritt 1906 als Fahnenjunker in die Königlich Preußische Armee zum 1. Badisches Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20. Beförderung zum Fähnrich 1907, zum Leutnant 1908, eingesetzt als Eskadronoffizier im 1. Badisches Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20. eingesetzt. Am 1. Oktober 1908 wurde er dann zur Militär-Reitschule Paderborn kommandiert. Am 1. Oktober 1910 wurde er für ein halbes Jahr zur Kavallerietelegraphenschule kommandiert. Ab dem 1. April 1911 wurde er dann wieder im 1. Badisches Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20 eingesetzt. Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges eingesetzt als Führer der Kavallerie-Abteilung bei der 55. Infanterie-Brigade. Beförderung 1914 zum Oberleutnant, 1915 zum Rittmeister. Ab Frühjahr 1916 eingesetzt als Kompanieführer im Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 82. Ab August 1916 versetzt zur 13. Landwehrdivision als Adjutant. Im Frühjahr 1917 Ernennung zum 2. Generalstabsoffizier (Ib) der 13. Landwehrdivision, danach ernennung zum Ic beim Generalkommando XVII. Armeekorps. Ab Frühjahr 1918 eingesetzt als Eskadronführer beim 1. Badischen Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20. Danach Versetzung, bis zum Kriegsende, beim Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 253 als Bataillonsführer.
Nach dem Krieg übernahme als Rittmeister in das Reichsheer. Eingesetzt 1919 als Eskadronchef in der Garde-Kavallerie-Schützendivision, danach ab 1920 als Eskadronchef im Reichswehr-Kavallerie-Regiment 113. Ab Juli 1920 der Heeres-Friedenskommission (Heeresfriko) zugeteilt. Zugehörig beim 100.000 Mann-Heere der Reichswehr. Ab 1921 Chef einer Eskadron vom 18. Reiter-Regiment. Ab 1923 Chef der 3. Eskadron vom 6.(Preuß.) Reiter-Regiment. Ab 1926 Chef der 2. Eskadron vom 11. (Preuß.) Reiter-Regiment. 1929 Beförderung zum Major. 1929-1932 im 3.(Preuß.) Reiter-Regiment. 1933 Beförderung zum Oberstleutnant und Kommandeur vom 5. (Preuß.) Reiter-Regiment in Stop. 1935 Beförderung zum Oberst und Kommandeur vom Reiter-Regiment 5, ab Oktober 1936 Kommandeut vom Kavallerie-Regiment 5. Ab 1937 Kommandant von Stettin. 1939 Beförderung zum Generalmajor. Ab Mai 1939 Inspekteur der Wehrersatzinspektion in Frankfurt an der Oder. 1941 Beförderung zum Generalleutnant. Ab Frühjahr 1945 in alliierte Gefangenschaft und im Juli 1947 wieder entlassen. in der frühen Nachkriegszeit war er Ehrenvorsitzender des Traditionsverbandes vom ehemaligen Kavallerie-Regiment 5 "Generalfeldmarschall von Mackensen".
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